Mit einer Solaranlage niedrige Heizkosten, Warmwasser fast um sonst

In Zeiten stetig steigender Preise für Öl und Gas suchen immer mehr Menschen nach Alternativen, wenn es um die Beheizung ihres Zuhauses und die Warmwasserbereitung geht. Fündig wird eine wachsende Zahl von Immobilienbesitzern bei den regenerativen Energien. Vor allem eine Solaranlage macht sich dank ihrer Effizienz innerhalb sehr kurzer Zeit bezahlt.

Mit einer Solaranlage die Heizkosten spürbar senken

Die Installation einer Solaranlage bietet zahlreiche Vorteile. Sie macht zu einem guten Teil unabhängig von den Energieversorgern, vor allem aber drückt sie in zwei wesentlichen Bereichen die Kosten: Für die Beheizung des Hauses muss weniger kostbare Energie eingesetzt werden, weil die Solaranlage die Kraft der Sonne einfängt und direkt nutzbar macht. Zudem gibt es warmes Wasser praktisch umsonst, weil auch das Brauchwasser mit Hilfe der Solaranlage erwärmt werden kann.

Die Solartechnik hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht, die Effizienz der Anlagen ist heute enorm hoch. Zudem hat sich die Speichertechnik stetig verbessert. Der Einsatz einer Solaranlage rechnet sich daher längst nicht mehr nur in südlichen Gefilden mit Tausenden Sonnenstunden im Jahr, sondern auch im Norden. Und selbst dann, wenn Wolken am Himmel stehen, erzeugen moderne Solaranlagen noch viel Energie, die direkt in den Heizkreislauf bzw. in die Anlage zur Warmwasserbereitung fließen kann.

Egal, ob es sich um ein bestehendes Haus oder um einen Neubau handelt - eine Solaranlage lohnt sich fast immer und fast überall. In der Regel erfolgt die Installation der Anlage auf dem Dach. Wenn die Ausrichtung des Hauses nicht optimal ist, kommen aber auch alternative Aufstellungsorte wie zum Beispiel der Garten oder das Dach der Garage in Frage. Der Solarkollektor sollte im Idealfall nach Süden ausgerichtet sein, damit er möglichst viel von der Sonnenkraft aufnehmen kann. Die Energie wird über einen Absorber umgewandelt und anschließend über einen flüssigen Wärmeträger direkt zu den Verbrauchsstellen im Haus, in erster Linie also zur Heizungsanlage, transportiert.

In den Sommermonaten kann eine durchschnittliche Familie mit einer Solaranlage praktisch ihren kompletten Bedarf an warmem Wasser decken, auch im Winter sinken die Energiekosten für die Erwärmung des Wassers spürbar. Vor allem in der Übergangszeit vom Winter zum Frühling und vom Herbst zum Winter, wenn die Heizung nicht mehr oder noch nicht mit voller Kraft laufen muss, kann auch in diesem Bereich ein großer Teil der benötigten Energie von der Solaranlage beigesteuert werden.