Buchhaltungssoftware
Wer sich mit einer kaufmännischen Lehre weiterbildet, wird sich früher oder später mit der Buchhaltung auseinander setzen müssen. Begriffe wie Doppelte Buchhaltung, Saldovortrag und das Berechnen von Soll und Haben, wird bis ins letzte Detail erklärt. Dabei sind diese Aufgaben dank Buchhaltungssoftware heutzutage weitgehend automatisiert. In der Regel reicht es, den Betrag in das richtige Feld einzutragen und die Software den Rest machen zu lassen. Meistens sind Budgetübertretungen auf einen Blick sichtbar und für die Geschäftsentwicklung lassen sich Balkengrafiken erstellen, mit denen der Geschäftsbericht 2006 aufgewertet werden soll. Natürlich entsteht auch eine vollständige Übersicht für die Budget Planungen der nächsten Jahre. Je nach Größe einer Firma das wohl wichtigste Werkzeug für einen geregelten Betrieb.

Es kann jedoch nicht Sinn der Sache sein, alles eine Software machen zu lassen. Die Buchhaltung zu begreifen und das System mit all seinen Unterkonten und Inventarkonten zu erlernen, soll auch dazu beitragen, ein gutes Auge für die geschäftlichen Abläufe zu bekommen. Auch wenn die ersten Konten die eröffnet werden, ein Schnellkredit und Darlehen sein werden, so soll letztlich die Buchhaltung dafür sorgen, dass immer genug Geld da ist und der Geschäftsgang zum Erfolg wird. Die Berechnungen von Aktiven und Passiven geht in die Zeit um 3000 v. Chr. in Ägypten und Babylonien zurück. Schon damals führten die Völker erste Darstellungen von Soll und Haben auf Papyrusrollen durch und erweiterten ihre Buchführungen nach und nach. Das Prinzip der Buchhaltung blieb aber bis in die heutige Zeit das gleiche, mit dem einen Unterschied nur, dass heute hierfür Software angewendet wird, welche die Berechnungen für das Geschäftsjahr 2006 im Hintergrund errechnet, während der Buchhalter lediglich die Eingabemaske zu Gesicht bekommt. Gerade diese Erleichterungen erlauben es aber einer Firma, auf einfache Weise, komplizierte Berechnungen anzustellen. Tatsächlich gehören die theoretischen Stoffe einer betriebswirtschaftlichen Lehren eher zu den unbeliebteren Fächern in der Schule, zumal auch lernende Menschen wissen, dass es hierfür Software gibt, welche ihnen später behilflich sein wird. Software, die sich besonders in den letzten Jahren stark verbessert hat. Waren es früher noch Formeln in einer Tabellenkalkulation, so sind heute umfangreiche Software Suiten erhältlich, die auch ohne BWL bedient werden können. Ganz besonders, weil gute Software auch eine entsprechende Online Hilfe anbietet. Seit etwa 2006 werden umfangreiche Datenbanken angelegt, die bei allen Eventualitäten helfen können.
Buchhaltungssoftware ist aus einem gut geführten Betrieb nicht mehr weg zu denken. Auch wenn es für die realistische Einschätzung des Geschäftsjahres 2006 Wissen in Sachen Buchhaltung braucht, trägt die Software dazu bei, dass Jedermann wenigstens eine minimale Buchhaltung erstellen kann. Wichtig dabei ist aber auch eine gute Festplatten-Backup Software (back up hard drive) , damit keine Daten verloren gehen. Kaufmännisch gesehen wäre das der Supergau.
